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„Aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler ist für unsere Jugendlichen die richtige Strategie“, stellt Maria Eisleb, Schulleiterin der GSS, zur Begründung des Strategiewechsels beim traditionellen Handwerkertag an der Oberschule fest. Seit 2011 holt die Schule auf Initiative der Wirtschaftsförderung des Landkreises Vechta das Handwerk in die Klassenräume und setzt dabei zunehmend auf die Beteiligung der Jugendlichen. Dass Handwerk nicht nur Handwerk heißt, sondern in seinen Gewerken Hand, Herz und Verstand vereint, durften die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 in diesem Jahr besonders intensiv selber erleben. Die praktischen Zugänge reichten vom Schweißen, Bohren und Überprüfen der Elektrik im Auto oder im SPS-Schaltschrank über das Zuschneiden von Heizungsrohren bis hin zum virtuellen Fahren mit Hilfe einer LKW-Simulation. Nebenbei erhielten die Jugendlichen Einblicke in technisch orientierte Handwerksberufe, Ausbildungsmöglichkeiten und deren Entwicklungschancen.

Die Schüler fragten interessiert nach den Abläufen im Betrieb und auch nach den Ausbildungsvoraussetzungen. Und natürlich stellten sie auch Fragen zu Vergütung und beruflichen Perspektiven. Einen guten Zugang zu den Jugendlichen hatten die Auszubildenden sowie die Handwerker der unterschiedlichen Gewerke.

Im Anschluss zogen Schule, Kreishandwerkerschaft und Landkreis Vechta zusammen mit der Berufsberaterin und den Handwerkern eine positive Bilanz. Innungsreferentin Sandra Lieberum machte deutlich, dass die Ausbildung in einem Handwerksberuf heutzutage viele Chancen der Entwicklung bis hin zum Auslandsaufenthalt oder zum Studium zulässt. Dieses Wissen sei leider in den Elternhäusern, die noch häufig eingleisig auf Abitur mit anschließendem Hochschulstudium schielten, nicht so verbreitet, wie es sein sollte.

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