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Bei den Geschwistern Scholl handelt es sich nach üblicher Sprechweise um Hans und Sophie Scholl. Beide wurden bekannt als Mitglieder der Weißen Rose, einer in ihrem Kern studentischen Münchener Gruppe, die während des Zweiten Weltkriegs im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv war, insbesondere bei der Verbreitung von Flugblättern gegen den Krieg und die Diktatur unter Adolf Hitler.

Das Geschwisterpaar Hans und Sophie Scholl wurde am 18. Februar 1943 beim Auslegen von Flugblättern an der Münchner Universität von deren Hausmeister Jakob Schmid überrascht und bei der Gestapo denunziert. Bereits am 22. Februar 1943 wurden sie vom Volksgerichtshof unter der Leitung von Roland Freisler zum Tode verurteilt und noch am selben Tag im Gefängnis München-Stadelheim mit der Guillotine enthauptet. Ihr Grab befindet sich auf dem dortigen Friedhof am Perlacher Forst (Grab Nr. 73-1-18/19).

Hans und Sophie Scholl gelten seit der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart als bedeutende Symbolgestalten eines an humanistischen Werten orientierten Widerstands innerhalb Deutschlands gegen das totalitäre NS-Regime. (Quelle: Wikipedia)


Sie haben nichts Übermenschliches unternommen. Sie haben etwas Einfaches verteidigt, sind für etwas Einfaches eingestanden, für das Recht und die Freiheit des einzelnen Menschen, für seine freie Entfaltung und für ein freies Leben. Sie haben sich keiner außergewöhnlichen Idee geopfert,haben keine großen Ziele verfolgt; was sie wollten, war, dass Menschen wie du und ich in einer menschlichen Welt leben können.“ (Inge Scholl über das Handeln der  Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“)


Diese Ziele der Weißen Rose und damit der Geschwister Scholl, unserer Namensgeber, sind für uns Verpflichtung. Die Geschwister Scholl haben in ihren Personen Eigenschaften vereinigt, die vorbildhaft für die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und die Gestaltung der Zukunft sein können. Mehr hierzu können Sie auch im Leitbild unseres Schulprogramms lesen.

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