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SchülerInnen der Geschwister-Scholl-Oberschule und der Ludgerus-Schule erarbeiteten in den vergangenen Wochen gemeinsam einen Beitrag für die Gedenkfeier „10 Jahre Stolpersteine in Vechta“.

Beide Schulen sind verantwortlich für die Gedenksteine der Familie Adolf Gerson an der Füchteler Straße 22, die 2009 als erste in Vechta durch den Künstler Gunter Demnig verlegt wurden.

Die Schüler*innen beschäftigten sich zunächst mit dem Schicksal der Familie Gerson in der Zeit immer stärker werdender/ weiter zunehmender Gräueltaten des Nationalsozialismus. Anschließend erfolgte eine Übertragung in die Gegenwart unter dem Thema „Wo werden Menschen heute abgewertet und ausgegrenzt? Warum schweigen Menschen dazu? Was kann ich dagegen tun?“

Ein Highlight in der Vorbereitung war der Workshop in der Kirche am Campus mit dem Poetry-Slam-Team Benedikt Feldhaus, Peter Havers und Rebecca Gerdes.

Zur Auflockerung gab es zunächst verschiedene Warm-up-Übungen, danach konnten sich die Schüler*innen an verschiedenen Schreibübungen erproben.

In Kleingruppen verfassten sie anschließend eine jugendgemäße Präsentation des zuvor erarbeiteten Inhalts, auch dabei immer tatkräftig unterstützt und angefeuert von den drei Teamern.

Eine eindrucksvolle und bewegende Präsentation im Rahmen der Gedenkveranstaltung am 12. November, gemeinsam mit fünf weiteren Schulen, Vertretern der Stadt, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Kreismusikschule rundete das Projekt ab.

Eine gelungene Gemeinschaftserfahrung für beide Schulen. Gerne mehr davon!

 

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